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Branchen-News Meldung:

28. März 2019

Cewe plant auch 2019 weiteres Wachstum

Die Cewe Stiftung & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2018 mit einem Umsatz von 653,3 Mio. Euro (2017: 599,4 Mio. Euro) und einem operativen Ergebnis (EBIT) von 53,7 Mio. Euro (2017: 49,2 Mio. Euro) alle Unternehmensziele erreicht oder übertroffen. Auf Grund dieser positiven Entwicklung und der äußerst soliden Finanzposition des Unternehmens werden Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären im Rahmen der Hauptversammlung die bereits zehnte Dividendenerhöhung in Folge vorschlagen: 1,95 Euro je Aktie (Vorjahresdividende: 1,85 Euro). Auch im Geschäftsjahr 2019 will das Unternehmen weiter wachsen: Der Umsatz soll auf 655 bis 690 Mio. Euro ansteigen, das EBIT auf 52 bis 58 Mio. Euro zulegen.


„Wir sehen das Ergebnis einer einfachen und zugleich überzeugenden Strategie: Zufriedene Kunden, die wiederbestellen und uns weiterempfehlen, machen die Marke und unser Unternehmen wertvoller“, so Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender der Cewe Stiftung & Co. KGaA. „Diese Grundidee werden wir auch künftig konsequent weiterverfolgen und planen damit den Unternehmenswert und die Dividende weiter zu steigern.“

Der Cewe Umsatz stieg im Jahr 2018 um 9,0 % auf 653,3 Mio. Euro (Vorjahr 2017: 599,4 Mio. Euro) und erreichte damit den Zielkorridor von 630 Mio. Euro bis 665 Mio. Euro. Insbesondere das Cewe Fotobuch legte im Jahr 2018 spürbar zu. „Die Kraft unserer Marke, die für Innovation, benutzerfreundliche Services und Produktqualität steht, hat sich im Wettbewerb durchgesetzt“, so Dr. Christian Friege.

Zum Umsatzwachstum trugen auch die akquirierten Unternehmen Cheerz und Laserline bei. Obwohl diese noch geplant negative Beiträge zum Konzern-EBIT lieferten, hat Cewe das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2018 um 9,2 % auf 53,7 Mio. Euro gesteigert (2017: 49,2 Mio. Euro). Damit erreichte das Unternehmen das obere Ende des Zielkorridors (48 bis 54 Mio. Euro).

Vorstand und Aufsichtsrat haben entschieden, den Aktionären in der Hauptversammlung am 5. Juni in Oldenburg eine Dividende von 1,95 Euro vorzuschlagen (Dividende im Vorjahr: 1,85 Euro). Möglich machen dies die gute Unternehmensentwicklung und die stabile Finanzlage des Unternehmens. Stimmen die Aktionäre zu, wäre dies die zehnte Dividendenerhöhung in Folge. Mit der vorgeschlagenen Dividende erzielen Aktionäre auf Basis des Jahresendkurses 2018 (62,10 Euro) eine Dividendenrendite von 3,1 %.

Der zentrale Geschäftsbereich von Cewe hat sich 2018 hervorragend weiterentwickelt. Die absolute Zahl an verkauften Fotos und Cewe Fotobuch Exemplaren lag deutlich über den Planwerten. Auch die Akquisition von Cheerz trug zum Wachstum bei. Der Gesamtumsatz des Bereichs Fotofinishing stieg um 8,6 % auf 499,0 Mio. Euro (2017: 459,3 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) legte deutlich um 7,2 % auf 57,8 Mio. Euro (2017: 53,9 Mio. Euro) zu. Erneut bestätigt sich der Trend zu anspruchsvollen Fotoprodukten: Noch nie erzielte Cewe einen höheren Umsatz pro Foto als 22,42 Eurocent in diesem Jahr – ein Plus von 6,2 % gegenüber dem Vorjahr (2017: 21,12 Eurocent), heißt es in einer Pressemitteilung.

Das vierte Quartal hat für Cewe traditionell eine besonders große Bedeutung, da Fotoprodukte zunehmend als Weihnachtsgeschenke bestellt werden. So nahm die Nachfragespitze auch in diesem Jahr im Fotofinishing mit einem Umsatzplus von 11,7 % auf 218,3 Mio. Euro (Q4 2017: 195,4 Mio. Euro) erneut zu. „Mit unseren hochwertigen Fotoprodukten bieten wir attraktive und persönliche Weihnachtsgeschenke, die unsere Kunden zu schätzen wissen. In allen Produktkategorien profitieren wir von unserer Innovationskraft, der herausragenden Qualität von Cewe-Produkten und der hohen Markentreue unserer Kunden. Unterstützt werden wir dabei von dem Trend zu mobilen Applikationen und der zunehmenden Nutzung von Smartphones als richtig gute Kameras", so Christian Friege.

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Kommerzieller Online-Druck stieg 2018 sowohl organisch als auch durch die Laserline-Übernahme um insgesamt starke 21,0 % auf 101,6 Mio. Euro (2017: 84,0 Mio. Euro). CEWE blickt in diesem Geschäftsbereich auf ein Jahr mit besonders wettbewerbsintensivem Marktumfeld zurück. Die Ergebnisseite war durch einen starken Preisdruck, insbesondere in Deutschland, sowie durch den Brexit-belasteten britischen Markt gekennzeichnet. Dazu kam im vergangenen Jahr mit Papierpreis-Steigerungen eine Verteuerung auf der Wareneinsatzseite. Das EBIT des Geschäftsbereichs lag bei -1,6 Mio. Euro, beinhaltete dabei aber auch geplante negative Effekte durch die Integration von LASERLINE (EBIT Kommerzieller Online-Druck 2017: 1,6 Mio. Euro). Im vierten Quartal 2018 konnte der Kommerzielle Online-Druck mit einem Umsatzplus von 22,9 % auf 28,6 Mio. Euro (2017: 23,3 Mio.) sogar noch stärker als im Gesamtjahr zulegen und verbuchte mit einem positiven EBIT von 2,0 Mio. Euro eine deutlich höhere Ertragskraft als in den vorangegangenen Quartalen.

Der Geschäftsbereich Einzelhandel wurde entsprechend der Unternehmensstrategie weiter ertragsorientiert gesteuert und verzeichnete einen Umsatz von 48,7 Mio. Euro (2017: 53,0 Mio. Euro). Trotz der geringeren Umsätze trug der Geschäftsbereich mit einem EBIT von 0,1 Mio. Euro positiv zum Konzernergebnis bei (2017: 0,3 Mio. Euro). Cewe wird sich auch in Zukunft weiter auf das Fotofinishing-Geschäft konzentrieren und auf margenschwaches Hardwaregeschäft verzichten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die über den Einzelhandel gewonnenen Fotofinishing-Aufträge im Segment „Fotofinishing“ abgebildet werden.

Der Umsatz der Cewe-Gruppe soll 2019 auf 655 bis 690 Mio. Euro steigen. Unverändert erwartetet das Management dabei eine fortgesetzte Verschiebung des Umsatz- und Ertragsschwerpunktes in das vierte Quartal. Der Umsatz im Bereich Fotofinishing soll weiter steigen, da auch strukturell der Anteil von Mehrwertprodukten am Fotofinishing-Geschäft weiter zunehmen sollte. Der Geschäftsbereich Einzelhandel wird sich voraussichtlich konstant bis leicht rückläufig entwickeln. Der Kommerzielle Online-Druck soll organisch in den meisten Märkten zulegen. Eine Ausnahme könnte weiterhin der britische Markt sein. Das Konzern-EBIT soll im Korridor von 52 Mio. Euro bis 58 Mio. Euro liegen. Für das EBT erwartet das Management einen Wert zwischen 51,5 Mio. Euro und 57,5 Mio. Euro und für das Nachsteuerergebnis zwischen 35 Mio. Euro und 39 Mio. Euro. Damit hebt der Vorstand den EBIT-Ergebniskorridor um rund 4 Mio. Euro gegenüber der Zielsetzung für das Vorjahr an.

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