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Branchen-News Meldung:

11. Mai 2017

Cewe im ersten Quartal erneut mit Gewinn

Die Cewe Stiftung & Co. KGaA hat die positive Entwicklung des Vorjahres bestätigt und im bisher traditionell verlustbringenden ersten Quartal zum zweiten Mal in der Unternehmensgeschichte ein positives Konzern-Ergebnis erwirtschaftet: Bei einem nahezu stabilen Umsatz von 118,6 Mio. Euro (Q1 2016: 119,2 Mio. Euro) lag das EBIT mit 0,6 Mio. Euro konstant auf Vorjahresniveau. Vor Sondereffekten stieg das EBIT leicht von 0,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 1,0 Mio. Euro im Berichtsquartal.


Vor dem Hintergrund der Ergebnisse des ersten Quartals bekräftigt Cewe die Prognose für das Geschäftsjahr 2017, in dem das Unternehmen ein EBIT im Korridor von 45 Mio. Euro bis 51 Mio. Euro anstrebt (2016: 47,0 Mio. Euro). CEO Dr. Rolf Hollander erklärte: „Wir haben im ersten Quartal besondere Belastungen wie etwa die in Deutschland und Österreich erhöhte Umsatzsteuer auf Fotobücher sowie die negativen Auswirkungen des Brexit auf unseren Kommerziellen Online-Druck durch bessere Entwicklungen anderer Produkte und Märkte kompensiert. Deshalb bestätigen wir unsere Wachstumsziele für das Geschäftsjahr 2017.“

Im ersten Quartal 2017 wuchs der Umsatz des Geschäftsfeldes Kommerzieller Online-Druck auf 20,6 Mio. Euro – ein leichtes Plus von 0,6 %. Zugleich bestätigte der Kommerzielle Online-Druck mit +0,1 Mio. Euro auf EBIT-Ebene die positive Entwicklung des Vorjahres (Q1 2016: +0,5 Mio. Euro). Dabei wurde das Wachstum im Kommerziellen Online-Druck vor allem durch die Entwicklung im britischen Markt gedämpft. Aufgrund Brexit-induzierter Nachfrageverluste verzeichnete das Geschäftsfeld Kommerzieller Online-Druck in Großbritannien einen Umsatzrückgang im ersten Quartal 2017. Zusätzlich hat der Wertverlust des britischen Pfunds gegenüber dem Euro um 10,3 % seit 23. Juni 2016 (Stichtag: 31.03.2017) diesen Effekt noch verstärkt, da CEWE den Umsatz in Euro ausweist. Ginge man nur von einem gleichbleibenden UK-Geschäft wie im Vorjahr aus, so hätte das Geschäftsfeld Kommerzieller Online-Druck das aktuelle erste Quartal mit einer mittleren einstelligen Wachstumsrate im Umsatz abgeschlos sen. Da der Geschäftszuwachs darüber hinaus durch das im Vorjahr saisonuntypische und ungewöhnlich starke Wachstum im Januar und Februar gekennzeichnet war, ist das Geschäftsfeld Kommerzieller Online-Druck auf Kurs, die Jahreszielsetzung 2017 eines in den meisten Märkten steigenden Umsatzes zu erreichen.

Aufgrund des bewussten Verzichts auf margenschwache Produktbereiche reduzierte sich der Umsatz des Geschäftsfelds Einzelhandel von 12,8 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 11,8 Mio. Euro im aktuellen ersten Quartal 2017. Das EBIT verbesserte sich von - 0,4 Mio. Euro auf - 0,3 Mio. Euro.

Im ersten Quartal 2017 hat Cewe im Geschäftsfeld „Sonstiges“ Umsätze in Höhe von 0,7 Mio. Euro erzielt (Q1 2016: 0,5 Mio. Euro). Der EBIT-Beitrag zum Konzernergebnis aus den Aufwandspositionen der Struktur- und Gesellschaftskosten sowie dem Ergebnis aus Immobilienbesitz und Beteiligungen betrug im Berichtsquartal - 0,5 Mio. Euro (Q1 2016: - 0,7 Mio. Euro).

Aufsichtsrat und Vorstand werden der Hauptversammlung am 31. Mai 2017 eine auf 1,80 Euro je Aktie gestiegene Dividende vorschlagen (+20 Cent pro Aktie). „Unsere Dividendenpolitik hat das Ziel, die Dividende pro Aktie zu steigern, wenn die Ertragslage des Unternehmens dies erlaubt. Wir freuen uns, dass dies nun schon zum achten Mal in Folge gelingt“, erklärte CFO Dr. Olaf Holzkämper.

Auf Grundlage des ersten Quartals 2017 bestätigte der Vorstand seine Prognose für 2017 in vollem Umfang. Trotz der erhöhten Umsatzsteuer auf Fotobücher soll der Konzernumsatz 2017 von 593,1 Mio. Euro im Vorjahr 2016 auf 585 Mio. Euro bis 615 Mio. Euro im Mittel leicht steigen. Das Konzern-EBIT soll im Korridor von 45 Mio. Euro bis 51 Mio. Euro liegen, das EBT zwischen 44,5 Mio. Euro und 50,5 Mio. Euro und das Nachsteuerergebnis zwischen 30 Mio. Euro und 34 Mio. Euro. Damit hebt der Vorstand in seiner Prognose für 2017 den operativen EBIT-Ergebniskanal gegenüber der Zielsetzung für 2016 um rund 5 Mio. Euro an.

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