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Branchen-News Meldung:

20. April 2017


Im kompakten Gehäuse einer spiegellosen Systemkamera bietet die Alpha 9 von Sony ein professionelles Leistungsprofil.

Alpha 9 – Die neue Profikamera von Sony

Mit der neuen Alpha 9 will Sony die professionelle Fotografie revolutionieren. Dafür hat der Hersteller zahlreiche neue Technologien eingebaut, mit denen die Vollformat-Kamera tatsächlich enorme Leistungswerte erreicht. Dazu gehören Serienaufnahmen mit 20 Bildern/s, 4K-Video, 5-Achsen-Bildstabilisierung, fast geräuschloses Auslösen mit Belichtungszeiten von bis zu 1/32.000s, einer Lichtempfindlichkeit von bis zu 51.200 ISO und ein schnelles AF-System mit 693 Messpunkten, die 93 Prozent der Bildfläche abdecken.


Herzstück der neuen Alpha 9 ist die Kombination aus dem neuen mehrschichtigen 24,2 MP Exmor RS Bildsensor, der die Daten bis zu 20mal schneller verarbeitet als seine Vorgänger, dem neuen Bionz X Prozessor und dem neuen Front-End-LSI. Dabei wird auch das unkomprimierte 14-Bit-RAW-Format unterstützt, um den großen Dynamikumfang des Sensors bestmöglich nutzen zu können.

Dazu kommt das AF-System mit 693 Autofokuspunkten zur Phasendetektion. Das alles führt zu einer rasanten AF/AE-Berechnung und reduziert gleichzeitig die Anzeigelatenz des elektronischen Suchers. Der Prozessor und Front-End-LSI bewirken darüber hinaus einen besseren Puffer für Serienaufnahmen. So wird eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 20 Bildern pro Sekunde mit kontinuierlicher Schärfe- und Belichtungsnachführung für bis zu 362 JPEG- oder 241 RAW-Bilder hintereinander möglich. Dabei erscheint der Begriff „Nachführung” eigentlich zu behäbig: Die Alpha 9 schafft nämlich 60 AF/AE-Berechnungen pro Sekunde, und zwar auch während des Auslösens und der Erfassung der Bilddaten. So wird es möglich, auch komplexe, unregelmäßige Bewegungen mit hoher Präzision zu verfolgen. Das Fast-Hybrid-AF-System, das die Schnelligkeit der Phasendetektion mit der Präzision der Kontrastmessung vereint, erreicht dabei im Vergleich zur Alpha 7R II eine um ca. 25 Prozent höhere Geschwindigkeit.

Die Alpha 9 nimmt 4K-Videos (3840 x 2160p) über die gesamte Breite des Vollformat-Bildsensors auf. Beim Filmen in diesem Format verwendet die Kamera volle Pixelauslesung ohne Pixel-Binning. Das heißt, sie erfasst 6K-Daten und führt eine Überabtastung durch, um 4K-Aufnahmen mit einer außergewöhnlichen Genauigkeit und Tiefe zu erzeugen. Es können auch Aufnahmen im Super 35-mm-Format erstellt werden. Darüber hinaus kann die Kamera Full HD-Videoaufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde und bis zu 100 Mbit/s aufzeichnen. Dies bietet die Möglichkeit, das Filmmaterial in 4- oder 5facher-Zeitlupen in Full HD-Auflösung mit AF-Tracking bearbeiten.

Auch der elektronische Sucher der Alpha 9 wartet mit Bestwerten auf. Der neue Quad-VGA OLED Tru-Finder ist doppelt so hell wie der der Alpha 7R II und löst mit ca. 3.686.000 Bildpunkten detailreich auf. Das optische Design mit einem doppelseitigen asphärischen Element, Zeiss T Beschichtung gegen Reflektionen, 0,78facher Vergrößerung und hohe Schärfe bis an den Bildrand und eine schmutzabweisende Fluorbeschichtung am äußeren Okular ermöglicht eine sichere Beurteilung des Motivs. Das gilt um so mehr, weil es keine Dunkelpausen gibt und der Anwender auch während des Auslösens das Geschehen ohne Unterbrechung beobachten kann. Die Bildwiederholrate des Tru-Finders kann auf 60 oder 120 Bilder pro Sekunde eingestellt werden.

Die Alpha 9 ist mit einem 5-Achsen-Bildstabilisierungssystem ausgestattet, das bis zu fünf Blendenstufen ausgleicht. Wenn der Auslöser zur Hälfte gedrückt wird, können die Effekte der Bildstabilisierung über den Sucher oder das LC-Display überprüft werden.

Die Alpha 9 besitzt separate Drehräder für den Serienaufnahme- und den Fokusmodus und eine neue AF ON-Taste, um den Autofokus beim Fotografieren und Filmen zu aktivieren. Auf der Rückseite der Kamera befindet sich ein Joystick, mit dem die Autofokus-Felder in den Modi Zonen, Flexibler Spot oder Erweiterter flexibler Spot nach oben, unten, links oder rechts verschoben werden können. Eine Touch-Fokus-Funktion auf dem rückseitigen Display ermöglicht es zudem, ganz einfach auf einen Bereich oder ein Motivelement scharf zu stellen. Neu ist auch die Fokusfeld-Registrierung, mit der häufig benutzte Messfelder gespeichert und über benutzerdefinierte Tasten abgerufen werden können. Die Kamera kann den letzten Fokusbereich bei horizontaler und vertikaler Ausrichtung abspeichern und schaltet sofort in diesen zurück, wenn die entsprechende Ausrichtung wieder verwendet wird.

Zusätzlich kann man auch Einstellungen wie Belichtung, Verschlusszeit, Serienaufnahmemodus usw. einer bestimmten Taste zuweisen. Mit der My Menu-Funktion könnenn bis zu 30 Elemente in einem benutzerdefinierten Menü gespeichert und bei Bedarf schnell abgerufen werden.

Die Alpha 9-Kamera ist mit dem brandneuen Sony-Akku NP-FZ100 ausgestattet, der die 2,2fache Kapazität der früheren Modelle bietet und damit eine viel längere Betriebszeit erlaubt. Für mehr Speicher gibt es zwei Karten-Steckplätze, davon einer für UHS-II-Medien. Auf den beiden Karten können entweder gleichzeitig dieselben Daten gespeichert oder RAW und JPEG bzw. Fotos und Videos getrennt werden. Zur Datensicherung und für ein effizienteres Datenmanagement können Filme auch gleichzeitig auf den beiden Karten gespeichert werden.

Über einen Ethernet-Port können die Fotodateien in hoher Geschwindigkeit auf einen FTP-Server übertragen werden. Als Zubehör stehen u. a. ein Hochformatgriff, eine Griffverlängerung und verschiedene Akku-Ladegeräte zur Vefügung. Die Alpha 9 von Sony kommt im Mai zum Preis von 5.300 Euro (UVP Gehäuse) auf den Markt.

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