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Branchen-News Meldung:

23. März 2017

Cewe: alle Unternehmensziele 2016 erreicht

Die Cewe Stiftung & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2016 sämtliche Unternehmensziele erreicht oder übertroffen. Aufgrund der nachhaltig hohen Ertragsqualität und soliden Finanzposition des Unternehmens werden Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären auf der Hauptversammlung die achte Dividendenerhöhung in Folge vorschlagen. 2017 strebt das Unternehmen ein weiteres ertragsorientiertes Wachstum an. Dazu soll sowohl die Ertragskraft des Fotofinishing-Geschäfts, aber auch ein erneut positives Ergebnis im Kommerziellen Online-Druck sowie im Einzelhandel beitragen.


Das gab Cewe im Rahmen der Bilanzpresse- und Analystenkonferenz in Frankfurt am Main bekannt. „Unser Ziel ist es, unser Unternehmen Jahr für Jahr wertvoller zu machen und unsere Aktionäre auch künftig an wachsenden Erträgen teilhaben zu lassen“, so Dr. Rolf Hollander, Vorstandsvorsitzender der Cewe Stiftung & Co. KGaA.

2016 stieg der Umsatz um 7,0 % auf 593,1 Mio. Euro (Vorjahr 2015: 554,2 Mio. Euro) und übertraf den Zielwert von 555 Mio. Euro bis 575 Mio. Euro klar. Zur positiven Entwicklung habe nicht nur das erfolgreiche Produktportfolio, sondern auch die hohe Markenbekanntheit und Markensympathie von Cewe beigetragen: So ist im deutschen Markt die ungestützte Bekanntheit des Cewe Fotobuch auf 51 % gestiegen. Gleichzeitig verbesserte sich auch der Net Promotor Score nochmals auf 58 % - einem Spitzenwert, den typischerweise nur internationale Top-Marken erreichen. „Wir freuen uns, dass unsere Kunden inzwischen echte Markenbotschafter sind“, so Hollander weiter. Nicht zuletzt ist die sehr positive Haltung der Konsumenten zum Fotofinishing-Angebot von Cewe auch auf die hohe Qualität des Produktportfolios zurückzuführen, die 2016 erneut durch zahlreichen Testsiege bestätigt wurde:

Parallel ist es gelungen, die Erträge kontinuierlich zu steigern. So legte das Konzern-EBIT im Geschäftsjahr 2016 auf 47,0 Mio. Euro zu (2015: 36,4 Mio. Euro). Hollander: „Es hat sich klar ausgezahlt, Cewe durch jährlich gestiegene Marketing-Investments zu einer starken Marke zu entwickeln: 2016 haben wir gleichzeitig den höchsten Marketingaufwand eingesetzt und das beste Ergebnis der vergangenen 56 Jahre erzielt."

Belastend wirkten 2016 auf EBIT-Ebene Impairment-Abschreibungen auf futalis, DeinDesign und den britischen Cewe-Standort in Höhe von insgesamt 6,9 Mio. Euro. Obwohl diese Belastungen steuerlich nicht gewinnmindernd wirken, steigerte Cewe das Nachsteuerergebnis um 35,2 % von 22,5 Mio. Euro auf 30,4 Mio. Euro (Zielwert: 29 Mio. Euro bis 33 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie wuchs auf 4,25 Euro und lag damit im Zielkorridor von 4,00 Euro bis 4,57 Euro (2015: 3,15 Euro). Auch die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE) hat sich erneut verbessert und erreichte 2016 einen Wert von 21,3 % (2015: 17,2 %).

Insbesondere aufgrund der positiven Entwicklung im Fotofinishing und des Wachstums im Kommerziellen Online-Druck steigerte das Unternehmen im saisontypisch stärksten Quartal den Umsatz um 5,9 % auf 228,5 Mio. Euro. Auch das EBIT übertraf im vierten Quartal mit 42,9 Mio. Euro den Vorjahreswert um 5,3 % (Q4 2015: 40,8 Mio. Euro). Damit erwirtschaftete Cewe rund 38,5 % des gesamten Jahresumsatzes und 91 % der Erträge im wichtigen vierten Quartal. Sowohl die Produktneuheiten als auch die anwenderfreundlichen Apps für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets haben die Wachstumsdynamik erhöht. Die höhermargigen Marken-Mehrwertprodukte wie das Cewe Fotobuch, Cewe Kalender, Cewe Cards und Cewe Wandbilder sowie weitere Fotogeschenke waren die wichtigsten Umsatztreiber. Deshalb stieg der Umsatz pro Foto von 22,6 Eurocent im Vorjahresquartal um 7,9 % auf 24,38 Eu rocent.

Der größte Geschäftsbereich des Unternehmens hat die Erwartungen im Geschäftsjahr 2016 erneut übertroffen: Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 8,9 % auf 452 Mio. Euro. Das EBIT übertraf dabei den Vorjahreswert mit 52,0 Mio. Euro um 29,5 % (2015: 40,2 Mio. Euro). Der Trend zu höherwertigen Fotoprodukten prägt weiterhin die Umsatzentwicklung. So stieg der Umsatz pro Foto 2016 mit 9,1 % erneut deutlich: Während Cewe 2015 einen Umsatz pro Foto von 18,57 Eurocent verzeichnete, waren es im Berichtsjahr 20,25 Eurocent. Im Einzelhandel hat Cewe die im Vorjahr eingeleitete Ertragswende bestätigt: Bei einem um 9,7 % gezielt reduzierten Umsatz von 54,9 Mio. Euro (2015: 60,8 Mio. Euro) erwirtschaftete Cewe ein leicht positives EBIT von 0,6 Mio. Euro (2015: -0,4 Mio. Euro). Wachstum verzeichnete erneut der Kommerzielle Online-Druck , der um 7,9 % auf 84 Mio. Euro zulegte (2015: 77,8 Mio. Euro). Erstmals hat der Geschäftsbereich auf Gesamtjahresbasis ein positives EBIT erzielt. Mit einem EBIT von 1,6 Mio. Euro übertraf der Kommerzielle Online-Druck den Vorjahreswert um 2,5 Mio. Euro. Im Bereich „Sonstiges“, in dem Cewe seine Struktur- und Gesellschaftskosten sowie das Ergebnis aus Immobilienbesitz und Beteiligungen bündelt, führten insbesondere Goodwillabschreibungen in Höhe von -3,9 Mio. Euro zu einem ein EBIT von -7,2 Mio. Euro. Die in diesem Geschäftsbereich gehaltenen Beteiligungen befinden sich typischerweise in einer frühen Phase. „Wenn wir von einem vielversprechenden Geschäftsmodell überzeugt sind, können wir es vertreten, für einen begrenzten Zeitraum Anfangsverluste in Kauf zu nehmen“, betonte Hollander.

Vorstand und Aufsichtsrat haben auf der Grundlage der positiven Ergebnisentwicklung und des soliden Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit in Höhe von 93 Mio. Euro beschlossen, den Aktionären in der Hauptversammlung am 31. Mai 2017 für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 1,80 Euro pro Aktie vorzuschlagen (Vorjahr: 1,60 Euro pro Aktie).

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